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Im Mittelalter glaubte man Hexen durch bestimmte Proben eindeutig überführen zu können. Einer, der daraus sogar ein Geschäft machte, war Matthew Hopkins aus East Anglia (England). Zum Glück war er aber kaum länger als ein Jahr als selbsternannter Generalhexenfinder tätig. Doch trotzdem war er in dieser kurzen Zeit für mehrere Hinrichtungen verantwortlich.
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Suche nach Teufelsmalen:Bei dieser Methode wurde die beschuldigte Person ausgezogen und von Kopf bis Fuss rasiert. Sorgfältig wurde der ganze Körper auf Teufelsmahle untersucht, die heute als Muttermale oder Leberflecken bekannt sind. Es wurden sogar unsichtbare Teufelsmale gesucht und gefunden. Zentimeter für Zentimeter wurde eine lange Nadel in die Haut gestochen. Das Zweck war eine schmerzunempfindliche oder nicht blutende Stell zu finde. Heutige Wissenschaftler gehen davon, dass der emotionale Schock bei den Opfern eine Schmerzunempfindlichkeit gewisser Hautregionen bewirkte. Dies wurde damals jedoch als eindeutiger Beweis eines Teufelsmals gewertet.
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Das Wiegen der Hexe:Hexen fliegen auf Besen zum nächtlichen Sabbat. So stellte man sich zumindest eine Hexe vor. Damit sie fliegen kann muss sie logischer Weise besonders leicht sein. Die Angeklagten mussten sich auf eine Waage stellen und durften dabei ein bestimmtes vorgegebenes Gewicht nicht unterschreiten. Das Gegengewicht war von Ort zu Ort anders und auch grösstenteils so gewählt, dass kaum eine Chance bestand seine Unschuld zu beweisen. Im holländischen Qudewater war dem nicht so. Das Gegengewicht wurde nach einer einfachen Formel auf der Grundlage der Körpergrösse errechnet. Dadurch wurde in Qudewater keine einzige Hexe ermittelt
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Die Wasserprobe: Der Grundgedanke bestand darin, dass diejenigen, die das heilige Wasser der Taufe abgeschüttelt hatten, vom Wasser abgestossen werden. Die vermeintliche Hexe wurde an Füssen und Händen gefesselt und in einen Fluss oder See geworfen. Blieb die Person an der Wasseroberfläche war sie eine Hexe. Ging sie jedoch unter, war ihre Unschuld damit bewiesen. Natürlich könnte es bei diesem Verfahren auch schon mal passieren, dass sie ertrank. Dann zumindest wurde dem / der Toten eine angemessene Bestattung gewährt. Die gezwungene Haltung der Probanden führte dazu, dass nicht wenige an der Oberfläche blieben.
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Hexen-Nachweis:Es gab noch weitaus mehr Hexenproben. Die Unfähigkeit auf verlangen zu weinen galt als Beweis, da Hexen angeblich keine Tränen vergiessen können. Zusätzliche Brustwarzen waren ebenso ein eindeutiges Zeichen einer Hexe. Daran wurden angeblich Hausgeister und Dämonen gesäugt. Selbst wenn eine Person bei den Folterungen in Ohnmacht fiel oder starb, wurde dies gegen sie verwendet. Der Teufel hätte dies dann verursacht um zu verhindern, dass die Hexe etwas verraten könnte.
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